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Ich war 15 Jahre als Justitiar im öffentlichen Dienst für umfangreiche Hoch- und Tiefbauvorhaben zuständig.
Anschließend habe ich als Rechtsanwalt überwiegend baurechtliche Mandate bearbeitet.

In den meisten Verfahren sind formale Positionen entscheidungserheblich. Lösungen, die den Interessen beider Parteien gerecht werden können, werden dabei oft nicht gesehen oder können aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Verfahrensweisen nicht realisiert werden.

Mich interessieren pragmatische Lösungen, nicht formale Positionen.
Deshalb habe ich mich auf eine beratende Tätigkeit spezialisiert und arbeite seit einigen Jahren ausschließlich als Dozent und Mediator.


Viele Probleme, die beim Bauen entstehen, haben ihre Ursache in unzureichenden Leistungsverzeichnissen und fehlenden vertraglichen Regelungen.

Die privaten Bauherren kennen sich mit den Regelwerken, die beim Bauen zu beachten sind, naturgemäß nicht so gut aus wie die übrigen am Bau Beteiligten. Dies gilt es auszugleichen und dabei Fehlerquellen, die zu Auseinandersetzungen führen können, von vornherein zu vermeiden.

Aber auch wenn man durch eindeutige vertragliche Regelungen das wohl größte Konfliktpotential ausschalten kann, müssen immer noch eine Vielzahl von Beteiligten koordiniert werden. Da kann es durchaus schon mal zu Reibungsverlusten kommen. Rund 40.000 neu anhängige Klagen p.a. in diesem Bereich sprechen eine deutliche Sprache.
Wenn der Gang zum Gericht die ultima ratio ist, hat man etwas grundlegend verkehrt gemacht.
Natürlich kann es Probleme geben, aber die sind dazu da, gelöst zu werden.   

Wenn die Parteien nicht selbst eine Lösung finden ist eine Mediation   d i e   Möglichkeit, die oft langen gerichtlichen Verfahren abzukürzen und kostengünstig eine Lösung zu erzielen, die den Interessen beider Parteien gerecht wird.

Ausgleich, nicht Konfrontation ist das Ziel.

Ich bin alleinerziehender Vater von den drei tollsten Kindern der Welt.